Georgenborner Ansichten - ein fotografischer Streifzug durch die jüngste Geschichte

Hier möchten wir Ihnen einige Ansichten unseres Ortes, aus früheren Zeiten sowie von heute, zeigen. Es handelt sich um Bildmaterial, dass dem Ortsbeirat aktuell vorliegt. Gerne werden wir diese Seite erweitern.

 

Nicht alle Personen auf den entsprechenden Fotos konnten von uns identifiziert werden, wenn Sie hier Informationen für uns haben, bitten wir um eine Nachricht.

 

Auch wenn Sie im Besitz von historischem Bildmaterial sind, würden wir uns freuen, wenn Sie uns dieses zur Verfügung stellen könnten. Gerne holen wir Fotos bei Ihnen ab, digitalisieren sie und bringen Ihnen die Originale wieder zurück.

 

Wir sind für jede Form von Unterstützung dankbar.

 

Schloss Hohenbuchau

Oben eine Ansichtskarte von Schloss Hohenbuchau, unbekannten Datums. Das Foto wurde vom oberen (dritten) Weiher aus aufgenommen, rechts die heute noch erhaltene Statue des Siegfried.

 

Die beiden unteren Aufnahmen stammen vom Brand des Schlosses am 28.12.1947.

 

 

 

 

Ein Kapitel für sich: die Georgenborner "Quetschekerb"

Kerbebaum der "Quetschekerb".

Die Kerbeborsche der Quetschekerb 1948.

Das Transparent wurde von Wilhelm Diefenbach entworfen und gemalt.

In der vorderen Reihe von links: Helmut Bender, Wolfgang Besier, Gerhard Brückmann, Manfred Werner.

In der Reihe dahinter von links: Alfons Bredel, Wilhelm Diefenbach, Günther Werner,
Hans Gies, ?? Brückmann.

Auf dem LKW: von den beiden Mädchen ganz links hinten ist die vordere Helga Werner.
Vor ihr steht Johann Diefenbach, neben ihm steht ?? Brückmann. Der Junge, der die
Kerbepuppe im Arm hält ist Karl Frank.

Aufnahme der Georgenborner Quetschekerb am 9.9.1953. Die Fahne wird von Karlheinz Gies gehalten.

 

Die beiden Burschen oben auf dem Wagen sind leider noch nicht mit Sicherheit
identifiziert, bei dem linken soll es sich um Johann Diefenbach, bei dem rechten um Manfred Werner handeln.



Beim Kerbeumzug 1954

Oben eine Aufnahme vom Kerbeumzug der Quetschekerb, aufgenommen am 4.9.1955. Der Umzug kommt gerade die "Dreifenstergass" Obere Trift herunter. Bei dem Gebäude vorne links handelt es sich um die Gaststätte zur schönen Aussicht, links weiter oben das Eckhaus Obere Trift/Dillenbergweg 17 (heute im April 2014 noch im Besitz von Johann Diefenbach). Die Fahne wird von Karlheinz Gies geschwungen. Der Kerbebub vorne links ist Norbert Diefenbach, das kleine Mädchen vorne ganz rechts ist seine Schwester Brigitte.

 

Die untere Aufnahme zeigt einen Blick in den Festsaal der Turnhalle.

 

Aufnahme vom Kerbeumzug der Quetschekerb 1956, das genaue Datum ist nicht bekannt. Der Umzug geht gerade den Erlenweg (heute: Erlenhag) hinunter, der zu dieser Zeit noch ein unbefestigter Weg war. Bei dem hinten rechts teilw. sichtbaren Gebäude handelt es sich um das sog. Schülerheim der hessischen Lesebuchstiftung (heute: Christian-Groh-Haus).

 

Vorneweg geht "Zugmarschall" Hans Degen. Die Fahne wird von Karlheinz Gies geschwenkt. Das Kerbemädchen links von ihm ist Johanna Plottnik (heute: Hanne Seidel), das Kerbemädchen rechts von ihm ist Doris Plottnik geb. Alt.



Eine weitere Aufnahme des Kerbeumzuges 1956. Hier kommt der Umzug die obere Trift herunter, wie man unschwer an den Gebäuden der im Volksmund "Dreifenstergaß" genannten Straße erkennen kann. Die Fahne wird auch hier von Karlheinz Gies geschwenkt. Bei dem Kerbemädchen links handelt es sich um Johanna Plottnik (heute: Hanne Seidel). Das Mädchen rechts ist Doris Alt (heute: Plottnik).

 

 

 

 

 



Fasching in Georgenborn

Faschingsveranstaltungen hatten in Georgenborn Tradition. Die vier obigen Aufnahmen wurden uns von Privatpersonen zur Verfügung gestellt. Die beiden oberen stammen von 1957, die beiden unteren scheinen in den siebziger Jahren entstanden zu sein. Die Faschingsbälle, vom TSV veranstaltet, erfreuten sich in dieser Zeit größter Beliebtheit. Eine Musikformation namens "Combo 2000" heizte den Gästen, die z. T. größere Anfahrtswege in Kauf nahmen, ein.

 

Anfang der achtziger Jahre, der TSV hatte mittlerweile eine nicht mehr so professionelle Musikgruppe engagiert, lies die Stimmung nach und die Gäste blieben aus. Der TSV gab darauf hin die Veranstaltung von Faschingsveranstaltungen auf.

 

 

 

 

Historische Aufnahmen und Ansichtskarten

Ansichtskarten von Georgenborn. Die Zeitpunkte der Aufnahmen sind nicht bekannt.

 

Die obere wurde in der Drogerie Willy Weichert, die sich im Erdgeschoss des Georgenborner Rathauses befand, vertrieben.

 

Bei der mittleren handelt es sich um eine Luftaufnahme aus den fünfziger Jahren stammen, aber auch älter sein könnte.

 

Die untere Aufnahme scheint aufgrund der bereits umfangreichen Bebbauung aus den siebziger Jahren zu stammen.

 

Die beiden obigen Aufnahmen zeigen den Blick auf das ehemalige Rathaus von Georgenborn, die obere, aus der unteren Trift aufgenommen, die untere aus der Hauptstraße.

Ursprünglich befanden sich auf dem Turm sowie auf den Gauben des Rathauses noch dekorative Metallspitzen, die jedoch im 2. Weltkrieg abgebaut und eingeschmolzen wurden. Nach der offiziellen Nutzung als Rathaus wurde das Gebäude zum Wohn- u. Geschäftshaus umgewandelt. In der oberen Etage befand sich eine Mietwohnung. Im Erdgeschoss betrieb Willy Weichert, der 1964 verstarb, zunächst seine Drogerie. Nach deren Schließung, die bereits einige Zeit vor dem Tod des ehem. Inhabers erfolgte, eröffnete Johann Diefenbach in den
Räumlichkeiten einen Lebensmittel- u. Gemischtwarenladen der dort bis Dez. 1968 betrieben wurde und danach in den Bornwiesweg 25 umzog.

 

Auf der oberen Aufnahme ist Heinrich Diefenbach zu sehen, der aus dem Fenster der von ihm angemieteten Wohnung schaut.

 

Auf der unteren Aufnahme ist rechts, direkt neben dem Rathaus, das alte Backhaus zu sehen. Daran schließt sich der Zaun und das Einfahrtstor des Schulhofes an. Im Vordergrund ist der Fußgängerüberweg zu sehen, der sich direkt vor dem Haupteingang der Schule befand.

 

 



Dieses Foto zeigt die Hauptstraße in Richtung Wiesbaden mit der unteren Einfahrt zu Schloß Hohenbuchau. Die Einfahrt ist heute noch vorhanden und führt in die Weiherallee. Besonders bemerkenswert sind die Obstwiesen rechts, die schon lange der Bebauung zum Opfer gefallen sind.

 

Feuerwehrleute tragen den Sarg ihres Kommandanten Gies zum Friedhof.

 

Dieses Foto zeigt, dass es auch in den vierziger Jahren strenge Winter gegeben hat.

 

 

 

 

Georgenborner Ansichten - einst und jetzt

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Georgenborner Ansichten zeigen. Zunächst die Ansicht auf historiischen Fotos, unterschiedlicher Erstellungsdaten, nachfolgend -zum Vergleich- ein aktuelles Foto.

 

Viel Spaß!

Die obere Aufnahme zeigt den Blick auf das Georgenborner Rathaus, etwa in den fünfziger Jahren, aus der unteren Trift herauf aufgenommen.

 

Die untere Aufnahme zeigt den Standplatz des ehemaligen Rathauses heute (Juni 2011). Im Vordergrund die Bushaltestelle in Richtung Schlangenbad, links davor das "Rathaus-Plätzchen", das 1998 zum Gedenken an das Rathaus errichtet wurde. Bei dem hinter der Bushaltestelle sichtbaren Anwesen handelt es sich um einen umfangreichen Umbau der ehemaligen Schlosserwerkstatt Frank in der Oberen Trift sowie des alten Georgenborner Backhauses. Von der Schlosserwerkstatt ist heute nichts mehr zu erkennen. Das Backhaus wurde in die Umbaumaßnahme integriert und ist direkt hinter der Buswartehalle jedoch noch gut zu erkennen.



Hier zunächst eine historische Aufnahme des Anwesens Bornwiesweg 17. Erbauer und damaliger Besitzer war die Familie Müller, Inhaber des gleichnamingen Getränkevertriebs in der Assmannshäuser Straße in Wiesbaden.

Das Gebäude ist auch heute noch in praktisch unveränderter Form erhalten.

Blick in den Bornwiesweg in Höhe Haus Nr. 17. Der Mauerpfosten mit anschließendem Jägerzaun gehört zum weiter oben gezeigten Anwesen Bornwiesweg 17 ehem. Bier-Müller). Im Hintergrund der Wohnanbau des Spritzenhauses.

 

Ansicht vom Mai 2008. Links nunmehr massive Bebauung, teilweise durch Grünbewuchs verdeckt. Spritzenhaus und Wohnanbau noch vorhanden, jedoch ebenfalls durch Bewuchs verdeckt. Und übrigens: Mauerpfosten und Jägerzaun von Anwesen Bornwiesweg 17, rechts zu sehen, haben sich, bis auf die Laterne, eigentlich nicht wirklich verändert.



Blick in den hinteren Bornwiesweg. Rechts auf der historischen Aufnahme ist die Wohnlaube des Gärtnermeisters Hartung zu sehen. Diese existiert noch heute (Juli 2011) auf dem Anwesen Nr. 53.

Darunter eine aktuelle Aufnahme. Die ehem. Wohnlaube des Gärtnermeisters Hartig ist noch vorhanden, aber leider durch Bewuchs verdeckt. Links und rechts davon befindet sich heute massive Wohnbebauung.



Auf den obigen Aufnahmen gewähren wir einen Blick in die die ehem. Hauptstraße, heute Mainstraße.

 

In der oberen Aufnahme sind die landwirtschaftlichen Anwesen Hauptstraße Nr. 17 (Fam. Bredel) und  Nr. 19 (Fam. Welz) zu sehen.

 

Darunter Ansichten der Hauptstraße 17, heute Mainstraße 26, aus versch. Blickwinkeln.

 

Zum Abschluss die Ansicht heute (Juni 2011). Die ehemalige Haupstraße 17 ist noch erhalten und befindet sich - nach stilerhaltendem Umbau- noch immer im Familienbesitz, das dahinter liegende Anwesen Nr. 19 ist verschwunden. Das Gebäude wurde abgerissen und die entstandene Feifläche dem darüber liegenden Anwesen Dillenbergweg 15 angegliedert.

 



Hier eine historische Aufnahem der Hauptstraße bei Nacht. Das Datum der Aufnahme ist leider unbekannt. Sie stammt wohl aus den vierziger oder fünfziger Jahren. Vorne rechts ist das Abwesen Hauptstraße 32 (später Mainstraße 15 - ím Zuge der Verbreiterung der Mainstraße abgerissen) der Familie Keller -später bewohnt von Fam. Bredel- zu sehen. Dahinter das Anwesen Hauptstraße 30 - heute Mainstraße 17.  Besitzer war zur damaligen Zeit der Schreinermeister Klein. Nach dessen Tod, Anfang der 60iger Jahre, wurde das Anwesen von Familie Cimander erworben. Das auf der Aufnahme zu sehende Gebäude wurde im Zuge der Straßenverbreiterung ebenfalls abgerissen. Die Eigentümerfamilie baute auf dem Grundstück, etwas zurückgesetzt, ein neues Wohnhaus.

Vorne links ist das heute noch erhaltene "Rodlandhaus" Hauptstraße 13, zu sehen. Hierbei handelt es sich um um das zweifellos älteste in Georgenborn erhaltene Gebäude. Ursprünglich ein ehemaliges Köhlerhaus aus dem 17. Jahrhundert, das sich zur Zeit seiner Erbauung im Georgenborner Wald, in etwa in Höhe der heutigen "Schüchen-Eiche" sowie der nicht mehr vorhandenen "Altaneiche", heute bekannt durch den gleichnamigen Waldweg, befand. Das Gebäude wurde seinerzeit vom ursprünglichen Standort komplett abgetragen und am jetzigen Standort (heute Mainstraße 22) wieder aufgebaut. In etwa zum Zeitpunkt der Aufnahme wurde das Haus von Familie Bücher bewohnt. Nach dem Tod der Eheleute ging das Gebäude in den Besitz der Zwillingstächter Amalie und Dorothee über und befindet sich auch heute noch (Juni 2011) in deren Besitz.

Auf den beiden Aufnahmen ist ebenfalls die ehem. Hauptstraße (heute Mainstra0e) zu sehen. Aufgenommen wurde das Foto in Höhe Nr. 17 (heute Mainstr. Nr. 26). Im Vordergrund links der heute noch erhaltene Weinstock. Rechts das Anwesen Nr. 25, der Lebensmittel- u. Gemischtwarenladen der Fam. Diehl (heute Mainstr. 23/25). Zu einem späteren Zeitpunkt wurde an das Wohn- u. Geschäftshaus ein Anbau für ein für die damalige Zeit modernes Ladengeschäft errichtet. Dieses wurde im Laufe der Zeit von der Fam. Hechtelberger sowie von Herrn Bernhard Kohnert betrieben, wobei sich im hier zu sehenden Gebäude im Erdgeschoss das Lager des Ladens sowie die Küche des Hauses befand. In der ersten Etage befanden sich die Wohn- u Schlafräume. Während das Hauptgebäude in den siebziger Jahren der Verbreiterung der Mainstraße zum Opfer fiel, ist der Anbau des Ladengeschäftes noch heute (Juni 2011) erhalten. Er beheimatet derzeit die Filiale der Wiesbadener Volksbank (Mainstraße 25).

 

Darunter die heutige Ansicht (Juni 2011) der gleichen Örtlichkeit. Im Vordergrund links der gerade austreibende und immer noch vorhandene Weinstock. Anstelle des ehemaligen Wohn- u. Geschäftshauses Diehl, das aufgrund der Verbreiterung der Mainstraße Ende der Siebziger abgerissen wurde, wurden zwei Doppelhaushälften, von denen heute (Mai 2008) eine als Wohnhaus und eine als Zahnarztpraxis genutzt wird, errichtet. Deutlich sichtbar ist dahinter der noch erhaltene damalige wie heutige Anbau, Mainstraße 25, heutiger Sitz
der Filiale der Wiesbadener Volksbank. In diesem war vor Abriss des Haupthauses lange Jahre der Lebensmittelladen beheimatet.



Auf den beiden obigen Fotos ist ebenfalls die Hauptstraße (heute Mainstraße) mit Blickrichtung Schlangenbad zu sehen. Die Aufnahme stammt vermutlich ebenfalls aus den vierziger o. fünfziger Jahren und wurde in etwa vor dem Hausheute Mainstraße 43 erstellt. Ganz vorne rechts ist die Mauer des früheren Forsthauses, heute Familie Diehl, zu sehen. Direkt dahinter befand sich das Kiosk (genannt "Giftbud") von Herrn Schröder. Das Kiosk, das auf der Aufnahme leider nicht zu sehen ist, wurde bereits in den sechziger Jahren abgerissen. Heute befindert sich dort der Garten des Anwesens Mainstraße 42 (Fam. Muth). Dahinter sind die die Gebäude des landwirtschaftlichen Anwesens "Deutsche Haus" zu sehen. Hier waren ehemals die große Scheune sowie ein Wohnhaus beheimatet. Am äußeren Ende befand sich das Lokal der Besitzerfamilie Müller. Es handelte sich hierbei hauptsächlich um ein Gartenlokal, überdacht von einem von Fachwerkbalken getragenen Dach. Das Anwesen, bzw. das Lokal endete an der heutigen Einfahrt zum Gästehaus Werner. Dahinter ist noch das Gebäude der Schule zu sehen, das dahinter liegende Rathaus ist leider nicht zu erkennen.

 

Ganz vorne sieht man die Einmündung des Erlenwegs, heue Erlenhag, dahinter das Wohnhaus der Familie Arndt.

 

Darunter sehen wir die heutige Ansicht (Juni 2011) aus etwa dem gleichen Blickwinkel. Links hinter der Bushaltestelle jetzt dichte Wohnbebauung, das Wohnhaus der Familie Arndt ist verschwunden. Das Deutsche Haus ist ebenfalls kompl. verschwunden. Anstelle dessen steht dort  jetzt die aus mehreren Gebäuden bestehende gleichnamige Wohnanlage Mainstraße 40 a-d.



Die obere Aufnahme zeigt den Blick in die Hauptstraße, heute Mainstraße. Ganz vorne links ist die Scheune und das Wohnhaus Hauptstraße 17 (heute Mainstraße 26) zu sehen. Dahinter die Scheune des Anwesens Hauptstrßa 19 (zul. Fam. Welz). Direkt im Anschluss sehen wir ein Nebengebäude der Gaststätte "Zur schönen Aussicht" von Herrn Rudolf Saegert. Dahinter ist noch das Türmchen des Georgenborner Rathauses zu sehen, dahinter die Schule.

 

Das vorn rechts zu sehende Dach gehört zum Haus Hauptstraße 30 (heute Mainstraße 17) der Familie Klein.

 

Die Ansicht darunter zeigt die heutige Ansicht (Juni 2011) vom gleichen Standort. Die ehemalige Haupstraße 17 (heute Mainstr. 26) ist noch erhalten, das dahinter liegende Anwesen ist verschwunden. Ebenfalls noch vorhanden, wenn auch in veränderter Form, ist der Anbau des Restaurants "Zur schönen Aussicht", der heute die Geschäftsräume eines Maklerbüros beheimatet. Das Rathaus existiert leider nicht mehr, aber wenigstens noch die Schule. Das Gebäude rechts im Vordergrund, ehemals Fam. Klein, heute Mainstraße 17,  ist ebenfalls nicht mehr existent.

Bei den obigen drei Aufnahmen handelt es sich um Ansichtskarten des ehemaligen Hotels Hohenwald in der Hauptstraße. Die Aufnahmen zeigen das Hotel von der Südseite mit seiner in Richtung Bornwiesweg gelegenen Sonnenterrasse.

 

Das ehem. Hotel in seiner heutigen Form (Juni 2011), aus der gleiochen Blickrichtung. Mittlerweile renoviert und in Verbingung mit umfangreichen Um- und Anbauten in der Mainstraße Nr. 7 als Eigentums-Wohnanlage umgestaltet.



Auf er oberen Aufnahme der Blick vom alten Wambacher Weg (heute Karlsbader Weg) hinunter in die Obere Trift, im Volksmund "Dreifenstergass" genannt.

 

Unten die Ansicht heute (Juni 2011) vom gleichen Standort.



Die obere Aufnahme, leider unbekannten Datums, zeigt die damalige Ortseinfahrt aus Richtung Schlangenbad kommend, mit Blick auf das bereits oben beschriebene Rodland-Haus.

 

Besonders bemerkenswert ist links das Werbeschild der Gaststätte "Hubertushof", welche sich genau gegenüber befand. Zu sehen sind hiervon nur die Hecke und die Laterne der Gartenwirtschaft. Der letzte Pächter, ein Herr Zimmermann, hatte oftmals finanzielle Engpässe zu bewältigen. Der Stromlieferant hatte deshalb eine Maschinerie installiert, die erst nach Fütterung mit DM 5,00-Stücken eine entsprechende Menge Strom lieferte. So kam es des öfteren vor, dass die Gäste, bei Ablauf des Guthabens, zwischendurch abkassiert wurden und kurzzeitig in Dunkelheit ausharren mussten, bis wieder ein Geldstück eingeworfen worden war. Nach der Aufgabe durch den Pächter wurde der Gaststättenbetrieb nicht mehr aufgenommen.

 

Das optisch an eine Burg erinnernde Gebäude wurde anschließend von seiner Besitzerin, Frau Pohl von Pohlenburg bewohnt und wechselte nach deren Ableben den Besitzer. Es ist heute (Juni 2011) noch, wenn auch in deutlich umgebauter Form, erhalten. Es handelt sich um das Anwesen der Fam. Schütz, Mainstraße 1.

 

Im Bildhintergrund rechts ist das Eckgrundstück Bornwiesweg/Mainstraße mit Jägerzaun und massivem Grünbewuchs zu erkennen auf dem sich nur das kleine Wohnhäuschen von Frau Wilcke befand. Nach deren Tod wurde das Grundstück von Frau Lucie Cramer erworben, welche das Häuschen abreißen ließ und das Grundstück mit einem stattlichen Mehrfamilienhaus, der heutigen Mainstraße Nr. 3, bebaute.

 

Die untere Aufnahme aus aktueller Zeit zeigt die Ortseinfahrt aus gleichem Blickwinkel.



Das obige Fotos, zu unbekanntem Zeitpunkt aufgenommen zeigt die Ortseinfahrt mit zufahrt zum Schloss zu Zeiten des Schlosses Hohenbuchau.

 

Es handelt sich um die Einfahrt in den Park des Schlosses Hohenbuchau mit den beiden Pförtner-Häusern. Das linke Haus musste leider der heutigen Krauskopfstraße  weichen, das rechte Haus nebst dem Tor und den Pfosten sind heute noch erhalten und befinden sich in Privatbesitz.

 

Darunter ist as noch vorhandene Pförtner-Haus zu sehen, welches sich zum Zeitpunkt dieser Aufnahme (Mai 2008) in einem optimalen Erhaltungszustand befindet.

 

Die untere Aufnahme zeigt das heute ebenfalls noch erhalten Einfahrtstor  im Garten des Hauses.



Diese beiden Aufnahmen zeigen den Blick auf die Anwesen Untere Trift 21 (unten) und Untere Trift 19.

 

Die aktuelle Aufnahme zeigt die beiden noch erhaltenen und nur unwesentlich veränderten Gebäude.

 



Die obere Aufnahme zeigt das Einfahrtstor der Villa Waldhausen aus Richtung Wiesbaden kommend. Bei dem Anwesen handelte es sich um ein Waldgebiet, dass sich in etwa von der Straße Am Köhlerberg bis zur Einmündung des Kornweges und oberhalb bis an den Anfang des heutigen Karlsbader Weges zog. Die Bebauung bestand aus einer großen, herrschaftlichen Villa. Letzte Besitzerin war eine Baronin von Uechtritz. In dem Anwesen betrieb nach dem 2. Weltkrieg der Unternehmer seine Reifen-Vulkanisier-Anstalt, die "Bandag-Werke". Ihm verdankt die Freiw. Feuerwehr Georgenborn ihr erstes motorbetriebenes Feuerwehrfahrzeug, einen Dodge. Nach dem Bankerott der "Bandag-Werke" stand das Anwesen jahrzehnte lang leer und war DER Abenteuerspielplatz für die Georgenborner Kinder. Das Anwesen wurde dann Ende der siebziger Jahre veräußert. Heute befindet sich hier das Wohngebiet "Am hohen Wald".

 

Das mittlere Foto wurde aktuell vom relativ gleichen Standort aufgenommen. Heute befindet sich hier die Einfahrt zum Anwesen Mainstraße 20 sowie die Zuwegung zum Wohngebiet "Am hohen Wald"

 

Beim unteren Foto handelt es sich um eine "Luft"-Aufnahme des Wohngebietes "Am hohen Wald". Das Foto wurde 1986 aus dem Korb der Drehleiter der Bad Schwalbacher Feuerwehr, die sich anlässlich des 75.jährigen Jubiläums der Georgenborner Feuerwehr im Ort befand, aufgenommen.

 



Die obere Aufnahme zeigt den Blick aus Richtung Süden auf das ehemalige Schülerheim der hessischen Lesebuchstiftung. Das Foto dürfte aus den fünziger Jahren stammen, es ist noch keine weitere Bebauung vorhanden. Im linken Bildrand sieht man das Haus Georgsweg 39, heute Wohnsitz unserer Ortsvorsteherin.

 

Die Lesebuchstiftung gab den Betrieb des Hauses bereits vor über 40 Jahren auf. Das gesamte Anwesen wurde hierauf von der IfB angepachtet, die dort seit Jahrzehnten das Christian-Groh-Haus, ein Wohnheim für behinderte Ewachsene betreibt. Das Gebäüde wurde mittlerweile umfangreich umgebaut.

 

Ein Foto aus dem damaligen Blickwinkel ist heute leider aufgrund der massiven Bebauung leider nicht mehr möglich. Die beiden mittleren Fotos zeigen die aktuelle Ansicht des Gebäudes.

 

Vor wenigen Jahren errichtete die IfB im hinteren Grundstücksteil, an der Ecke Kornweg/Am Kirchenpfad ein stattliches Gebäude mit Seniorenwohnungen. Im Erdgeschoss des Gebäudes ist heute der CAP-Markt untergebracht, ein für Georgenborner Verhältnisse großes Geschäft, welches sämtliche Waren des täglichen Bedarfs vertreibt. Das Gebäude einschl. Lebensmittelmarkt ist auf dem unteren Foto zu sehen.